Ablagerungen von Kalk

 


Kalkhaltiges Wasser ist zwar nicht ungesund, aber es bildet oft hartnäckige Ablagerungen in Leitungsrohren, an Duschwänden, in Wäschetrommeln, an Heizspiralen und Armaturen. Wasserkocher und Kaffeemaschinen büßen schnell von ihrer Lebensdauer ein und Kalk sorgt auch für unappetitliche Schlieren auf Tee und anderen Heißgetränken. 

Kalkablagerungen und Wasserführung


Kalkablagerungen sind in erster Linie ein  Problem der Wasserf
ührung. Frei fließendes Wasser in der Natur bildet keine Kalkablagerungen, selbst wenn es aus Quellen oder Grundwasserschichten stammt, die einen sehr hohen Calcium und Magnesiumanteil aufweisen. 

 

Die Natur ist genial

 

    

In natürlichem, bewegtem und das heißt energiereichem Wasser werden die Wassermolekül- gruppen (Cluster) permanent aufgebrochen. Sie können deshalb keine Fremdkörper und auch keine Calciumcarbonat-Kristalle dauerhaft umschließen. Die "befreiten" Kalk-Kristalle stehen deshalb quasi als Kristallisationskeime im fließenden Wasser zur Verfügung und bilden vorwiegend kugelige, nicht verästelte größere Kristalle - vergleichbar einem Schneeball, den man einen Hang runterollen lässt. Diese "Kalkkugeln" können aufgrund ihrer runden Struktur nicht an Wänden oder Steinen anhaften. Und da fließendes Wasser - dank seiner Tendenz zur Wirbelbildung  - in seiner Mitte immer eine höhere Fließgeschwindigkeit hat, bilden sich auch am Uferrand keine Kalkablagerungen. Die Natur ist einfach genial.

 

Wasserbelebung wandelt die Kalkstruktur

 

Im vitalisierten Wasser geschieht Gleiches. Die Wassermoleküle sind hochaktiv und bilden keine dauerhaften Cluster, so dass sich keine verästelten Kalkkristalle bilden können. Der Kalk gerinnt gleichsam in der Fließmitte zu kleinen, weichen Körnern und fließt direkt in das Abwasser und setzt sich nicht ab. Wo das Wasser nicht abfliessen kann, beispielsweise in Wasserkochern, Karaffen oder Badewannen, lagert sich der Kalk auf dem Grund als eine braune, leicht körnige Schicht ab, die einfach mit dem Schwamm abgewischt werden kann. Oft reicht es, den Wasserkocher einfach ab und an ohne Sieb auszuspülen.

 

Saubere Armaturen ohne grossen Aufwand


Wer ein Wasserbelebungsgerät für die ganze Hauswasseranlage verwendet, wird wahrscheinlich als Erstes verwundert feststellen, dass fast über Nacht Geschirrspüler und Waschmaschine sich wieder von ihrer blitzblanken Seite zeigen.

Bei Altbauten ist oft zu beobachten, dass das Leitungswasser zunächst seltsam trüb wird. Dies hängt damit zusammen, dass die "Kalkkugeln" gleichsam die Rohre putzen. Das kann zwei bis drei Wochen dauern. Für diese Zeit auf jeden Fall zum Trinken einen Filter verwenden, weil auch Rostablagerungen mit "abpoliert" werden.